Pipi-Pau­sen, Gras­stopps und ande­re Din­ge, die bei Alpa­ka­wan­de­run­gen dazu­ge­hö­ren

Pipi-Pau­sen, Gras­stopps und ande­re Din­ge, die bei Alpa­ka­wan­de­run­gen dazu­ge­hö­ren

Bei einer Alpa­ka­wan­de­rung läuft nicht alles wie auf einer Uhr. Das liegt vor allem dar­an, dass Alpa­kas und Lamas Tie­re sind. Klingt logisch, wird aber unter­wegs manch­mal sehr deut­lich.

Da gibt es Gras­stopps. Sehr wich­ti­ge Gras­stopps. Zumin­dest aus Sicht der Tie­re. Da gibt es kur­ze Denk­pau­sen, Umguck-Pau­sen und natür­lich auch Pipi-Pau­sen.

Für uns gehört das dazu. Wir erklä­ren vor­her, wie man mit den Tie­ren läuft, wor­auf man ach­tet und war­um Geduld manch­mal hilf­rei­cher ist als Zie­hen. Wer mit einem Alpa­ka unter­wegs ist, lernt ziem­lich schnell: Druck macht es meis­tens nicht bes­ser.

Und ehr­lich gesagt ist genau das auch schön. Die Tie­re erin­nern uns dar­an, dass unter­wegs nicht alles kon­trol­lier­bar ist. Manch­mal bleibt man kurz ste­hen, war­tet, lacht und dann geht es wei­ter.

So ist das eben mit ech­ten Tie­ren. Die haben kei­nen Pau­sen­knopf. Die haben ihre eige­nen Pau­sen.

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Ein ruhi­ger Som­mer­tag auf dem Alpak­ahof

Ein ruhi­ger Som­mer­tag auf dem Alpak­ahof

Es gibt Tage, da pas­siert auf dem Hof schein­bar nicht viel. Die Tie­re ste­hen auf der Wei­de, ein paar Gras­hal­me bewe­gen sich im Wind, irgend­wo summt ein Alpa­ka lei­se vor sich hin, und alles wirkt ein biss­chen lang­sa­mer.

Sol­che Tage mögen wir sehr. Nicht, weil nichts zu tun wäre. Auf einem Hof gibt es immer etwas zu tun. Aber weil die Tie­re uns dar­an erin­nern, dass nicht jeder Tag gleich laut sein muss.

Alpa­kas und Lamas haben ein gutes Gesprür für Stim­mung. Wenn es warm ist, wird nicht unnö­tig gerannt. Dann wird geschaut, gefres­sen, pau­siert und Schat­ten gesucht. Ganz ein­fa­che Din­ge eigent­lich.

Für Besu­cher ist genau das oft schön. Nicht das Spek­ta­kel. Nicht der gro­ße Auf­tritt. Son­dern die­ser Moment, in dem man merkt: Hier darf es gera­de ruhig sein.

Und manch­mal ist das schon ziem­lich viel.

Den Hof ken­nen­ler­nen

Wenn Romeo trö­delt und Die­go schnel­ler will

Wenn Romeo trö­delt und Die­go schnel­ler will

Wer kennt das nicht: Man selbst wäre eigent­lich bereit. Inner­lich schon drei Schrit­te wei­ter. Und dann kommt man trotz­dem nicht vom Fleck, weil vor­ne jemand beschlos­sen hat, dass heu­te lang­sam reicht.

Bei uns ist Die­go manch­mal genau die­ser Typ. Die­go hät­te Tem­po. Die­go könn­te schnel­ler. Die­go wäre bereit für „komm, wei­ter geht’s“. Nur bringt ihm das nicht immer etwas.

Denn wenn Romeo vor ihm läuft und Romeo gera­de fin­det, dass Eile wirk­lich nicht nötig ist, dann war­tet Die­go. Nicht unbe­dingt begeis­tert, aber er war­tet. Weil die Grup­pe eben nur so schnell ist wie der, der gera­de bremst.

Das ist bei Alpa­kas manch­mal lus­tig anzu­schau­en. Und ein biss­chen erkennt man sich auch selbst dar­in wie­der. Man kann inner­lich noch so sehr los­wol­len – wenn das Leben vor­ne gera­de Romeo spielt, hilft manch­mal nur atmen, schau­en und einen Moment war­ten.

Die­go macht das nicht immer frei­wil­lig ent­spannt. Aber er macht es. Und viel­leicht ist genau das die klei­ne Lek­ti­on: Schnell sein wol­len ist okay. Aber wei­ter kommt man manch­mal trotz­dem erst, wenn die Grup­pe wie­der mit­kommt.

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Kurz vor den Som­mer­fe­ri­en: War­um ein Aus­flug zu Alpa­kas gut in den Feri­en­plan passt

Kurz vor den Som­mer­fe­ri­en: War­um ein Aus­flug zu Alpa­kas gut in den Feri­en­plan passt

Som­mer­fe­ri­en müs­sen nicht immer laut, voll und durch­ge­plant sein. Manch­mal reicht ein Aus­flug, bei dem man drau­ßen ist, Tie­re erlebt und für zwei Stun­den mal etwas ande­res macht.

Eine Alpa­ka­wan­de­rung passt gut in die Feri­en, weil sie für Kin­der und Erwach­se­ne funk­tio­niert. Man ist unter­wegs, aber nicht im Stress. Es gibt etwas zu sehen, aber kein Dau­er­pro­gramm. Und die Tie­re sor­gen sowie­so dafür, dass nie­mand zu sehr in Frei­zeit­park-Tem­po ver­fällt.

Vor der Wan­de­rung gibt es eine Ein­füh­rung. Danach geht es gemein­sam mit den Alpa­kas und Lamas los. Unter­wegs bleibt genug Zeit zum Schau­en, Fra­gen, Lachen und Foto­gra­fie­ren.

Gera­de Kin­der mer­ken schnell, dass jedes Tier anders ist. Man­che lau­fen ruhig mit, ande­re schau­en sich alles genau an. Man­che inter­es­sie­ren sich sehr für Gras. Sehr, sehr sehr.

So ent­steht ein Aus­flug, der nicht per­fekt durch­ge­tak­tet sein muss. Und genau das macht ihn oft so schön.

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Wer läuft da eigent­lich mit? Unse­re Tie­re haben alle ihren eige­nen Kopf

Wer läuft da eigent­lich mit? Unse­re Tie­re haben alle ihren eige­nen Kopf

Bei einer Alpa­ka­wan­de­rung läuft nicht ein­fach „ein Alpa­ka“ mit. Bei uns lau­fen Per­sön­lich­kei­ten mit. Man­che sehr gemüt­lich, man­che wach­sam, man­che frech, man­che tie­fen­ent­spannt und man­che mit einem Plan, den nur sie selbst ken­nen.

Romeo ist zum Bei­spiel eher der gemüt­li­che Typ. Er läuft gern hin­ten, frisst gern und sieht nicht immer ein, war­um man sich beei­len soll­te. Samu­rai ist viel wach­sa­mer. Er schaut, beob­ach­tet und hat sei­ne Umge­bung ziem­lich gut im Blick.

Sil­ver ist klein, aber das weiß er selbst nicht unbe­dingt. Er kann ziem­lich frech sein und tes­tet gern, ob am Weges­rand viel­leicht doch noch ein klei­ner Snack mög­lich ist. Xavi braucht über­blick und läuft nicht gern ein­fach irgend­wo hin­ten mit. Die­go hät­te manch­mal mehr Tem­po, kommt aber auch nicht wei­ter, wenn vor ihm jemand bum­melt.

Und Cof­fee? Cof­fee ist kein Rie­se, aber er hat Aus­strah­lung. Bei ihm sieht man sehr schön: Chef­sein ist kei­ne Fra­ge von Grö­ße.

Genau die­se Unter­schie­de machen jede Wan­de­rung anders. Kein Ter­min ist kom­plett wie der ande­re. Die Tie­re brin­gen ihren eige­nen Cha­rak­ter mit. Und wir Men­schen dür­fen ler­nen, damit unter­wegs zu sein.

Unse­re Tie­re ken­nen­ler­nen

Kin­der bei der Alpa­ka­wan­de­rung: neu­gie­rig, mutig und manch­mal erstaun­lich ruhig

Kin­der bei der Alpa­ka­wan­de­rung: neu­gie­rig, mutig und manch­mal erstaun­lich ruhig

Kin­der erle­ben eine Alpa­ka­wan­de­rung oft ganz anders als Erwach­se­ne. Sie schau­en genau­er hin, stel­len direk­te Fra­gen und mer­ken ziem­lich schnell, dass ein Alpa­ka kein Kuschel­tier auf vier Bei­nen ist.

Bei uns gibt es kein Min­dest­al­ter für die Teil­nah­me. Klei­ne Kin­der kön­nen auch im Kin­der­wa­gen dabei sein, denn unse­re Wan­de­rung ist kin­der­wa­gen­taug­lich. Kin­der unter 6 Jah­ren zah­len nicht. Wenn sie möch­ten, kön­nen sie eine zwei­te Lei­ne bekom­men und mit­hel­fen, ohne allein ver­ant­wort­lich zu sein.

Ab 6 Jah­ren dür­fen Kin­der ein Alpa­ka oder Lama füh­ren, wenn sie dazu in der Lage sind. Bei Bedarf kann eine Unter­stüt­zungs­lei­ne genutzt wer­den. Das ent­schei­den wir immer pas­send zur Situa­ti­on, zum Kind und zum Tier.

Beson­ders schön ist oft, wie vor­sich­tig vie­le Kin­der mit den Tie­ren umge­hen. Sie mer­ken: Laut, hek­tisch und wild bringt hier nicht viel. Ruhig sein, hin­schau­en und mit­ge­hen funk­tio­niert meis­tens bes­ser.

Und manch­mal sind die Kin­der dabei ent­spann­ter als die Erwach­se­nen. Auch das kommt vor.

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