19.08.2026
Bei einer Alpakawanderung läuft nicht alles wie auf einer Uhr. Das liegt vor allem daran, dass Alpakas und Lamas Tiere sind. Klingt logisch, wird aber unterwegs manchmal sehr deutlich.
Da gibt es Grasstopps. Sehr wichtige Grasstopps. Zumindest aus Sicht der Tiere. Da gibt es kurze Denkpausen, Umguck-Pausen und natürlich auch Pipi-Pausen.
Für uns gehört das dazu. Wir erklären vorher, wie man mit den Tieren läuft, worauf man achtet und warum Geduld manchmal hilfreicher ist als Ziehen. Wer mit einem Alpaka unterwegs ist, lernt ziemlich schnell: Druck macht es meistens nicht besser.
Und ehrlich gesagt ist genau das auch schön. Die Tiere erinnern uns daran, dass unterwegs nicht alles kontrollierbar ist. Manchmal bleibt man kurz stehen, wartet, lacht und dann geht es weiter.
So ist das eben mit echten Tieren. Die haben keinen Pausenknopf. Die haben ihre eigenen Pausen.
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12.08.2026
Es gibt Tage, da passiert auf dem Hof scheinbar nicht viel. Die Tiere stehen auf der Weide, ein paar Grashalme bewegen sich im Wind, irgendwo summt ein Alpaka leise vor sich hin, und alles wirkt ein bisschen langsamer.
Solche Tage mögen wir sehr. Nicht, weil nichts zu tun wäre. Auf einem Hof gibt es immer etwas zu tun. Aber weil die Tiere uns daran erinnern, dass nicht jeder Tag gleich laut sein muss.
Alpakas und Lamas haben ein gutes Gesprür für Stimmung. Wenn es warm ist, wird nicht unnötig gerannt. Dann wird geschaut, gefressen, pausiert und Schatten gesucht. Ganz einfache Dinge eigentlich.
Für Besucher ist genau das oft schön. Nicht das Spektakel. Nicht der große Auftritt. Sondern dieser Moment, in dem man merkt: Hier darf es gerade ruhig sein.
Und manchmal ist das schon ziemlich viel.
Den Hof kennenlernen
05.08.2026
Wer kennt das nicht: Man selbst wäre eigentlich bereit. Innerlich schon drei Schritte weiter. Und dann kommt man trotzdem nicht vom Fleck, weil vorne jemand beschlossen hat, dass heute langsam reicht.
Bei uns ist Diego manchmal genau dieser Typ. Diego hätte Tempo. Diego könnte schneller. Diego wäre bereit für „komm, weiter geht’s“. Nur bringt ihm das nicht immer etwas.
Denn wenn Romeo vor ihm läuft und Romeo gerade findet, dass Eile wirklich nicht nötig ist, dann wartet Diego. Nicht unbedingt begeistert, aber er wartet. Weil die Gruppe eben nur so schnell ist wie der, der gerade bremst.
Das ist bei Alpakas manchmal lustig anzuschauen. Und ein bisschen erkennt man sich auch selbst darin wieder. Man kann innerlich noch so sehr loswollen – wenn das Leben vorne gerade Romeo spielt, hilft manchmal nur atmen, schauen und einen Moment warten.
Diego macht das nicht immer freiwillig entspannt. Aber er macht es. Und vielleicht ist genau das die kleine Lektion: Schnell sein wollen ist okay. Aber weiter kommt man manchmal trotzdem erst, wenn die Gruppe wieder mitkommt.
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29.07.2026
Sommerferien müssen nicht immer laut, voll und durchgeplant sein. Manchmal reicht ein Ausflug, bei dem man draußen ist, Tiere erlebt und für zwei Stunden mal etwas anderes macht.
Eine Alpakawanderung passt gut in die Ferien, weil sie für Kinder und Erwachsene funktioniert. Man ist unterwegs, aber nicht im Stress. Es gibt etwas zu sehen, aber kein Dauerprogramm. Und die Tiere sorgen sowieso dafür, dass niemand zu sehr in Freizeitpark-Tempo verfällt.
Vor der Wanderung gibt es eine Einführung. Danach geht es gemeinsam mit den Alpakas und Lamas los. Unterwegs bleibt genug Zeit zum Schauen, Fragen, Lachen und Fotografieren.
Gerade Kinder merken schnell, dass jedes Tier anders ist. Manche laufen ruhig mit, andere schauen sich alles genau an. Manche interessieren sich sehr für Gras. Sehr, sehr sehr.
So entsteht ein Ausflug, der nicht perfekt durchgetaktet sein muss. Und genau das macht ihn oft so schön.
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22.07.2026
Bei einer Alpakawanderung läuft nicht einfach „ein Alpaka“ mit. Bei uns laufen Persönlichkeiten mit. Manche sehr gemütlich, manche wachsam, manche frech, manche tiefenentspannt und manche mit einem Plan, den nur sie selbst kennen.
Romeo ist zum Beispiel eher der gemütliche Typ. Er läuft gern hinten, frisst gern und sieht nicht immer ein, warum man sich beeilen sollte. Samurai ist viel wachsamer. Er schaut, beobachtet und hat seine Umgebung ziemlich gut im Blick.
Silver ist klein, aber das weiß er selbst nicht unbedingt. Er kann ziemlich frech sein und testet gern, ob am Wegesrand vielleicht doch noch ein kleiner Snack möglich ist. Xavi braucht überblick und läuft nicht gern einfach irgendwo hinten mit. Diego hätte manchmal mehr Tempo, kommt aber auch nicht weiter, wenn vor ihm jemand bummelt.
Und Coffee? Coffee ist kein Riese, aber er hat Ausstrahlung. Bei ihm sieht man sehr schön: Chefsein ist keine Frage von Größe.
Genau diese Unterschiede machen jede Wanderung anders. Kein Termin ist komplett wie der andere. Die Tiere bringen ihren eigenen Charakter mit. Und wir Menschen dürfen lernen, damit unterwegs zu sein.
Unsere Tiere kennenlernen
15.07.2026
Kinder erleben eine Alpakawanderung oft ganz anders als Erwachsene. Sie schauen genauer hin, stellen direkte Fragen und merken ziemlich schnell, dass ein Alpaka kein Kuscheltier auf vier Beinen ist.
Bei uns gibt es kein Mindestalter für die Teilnahme. Kleine Kinder können auch im Kinderwagen dabei sein, denn unsere Wanderung ist kinderwagentauglich. Kinder unter 6 Jahren zahlen nicht. Wenn sie möchten, können sie eine zweite Leine bekommen und mithelfen, ohne allein verantwortlich zu sein.
Ab 6 Jahren dürfen Kinder ein Alpaka oder Lama führen, wenn sie dazu in der Lage sind. Bei Bedarf kann eine Unterstützungsleine genutzt werden. Das entscheiden wir immer passend zur Situation, zum Kind und zum Tier.
Besonders schön ist oft, wie vorsichtig viele Kinder mit den Tieren umgehen. Sie merken: Laut, hektisch und wild bringt hier nicht viel. Ruhig sein, hinschauen und mitgehen funktioniert meistens besser.
Und manchmal sind die Kinder dabei entspannter als die Erwachsenen. Auch das kommt vor.
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