Im Som­mer sieht bei uns vie­les ganz gemüt­lich aus. Die Tie­re ste­hen auf der Wei­de, fres­sen, schau­en her­um, legen Pau­sen ein und tun manch­mal so, als hät­ten sie den gan­zen Tag einen sehr wich­ti­gen Ter­min mit dem nächs­ten Gras­halm.

Ganz so ein­fach ist es natür­lich nicht. Gera­de im Som­mer ach­ten wir sehr dar­auf, dass alle genug Schat­ten, Was­ser und Ruhe haben. Man­che Tie­re sind früh aktiv, ande­re las­sen den Tag lie­ber lang­sam ange­hen. Romeo gehört eher zur Frak­ti­on: Erst mal schau­en, dann fres­sen, dann viel­leicht wei­ter über­le­gen.

Bei war­mem Wet­ter läuft auf dem Hof vie­les ruhi­ger. Wir beob­ach­ten die Tie­re genau, schau­en, wie sie sich ver­hal­ten, und pas­sen den Tages­ab­lauf an. Nicht jeder Som­mer­tag ist gleich. Manch­mal ist mor­gens rich­tig Bewe­gung drin, manch­mal ist schon früh klar: Heu­te wird eher ein Tag für Schat­ten und lang­sa­mes Tem­po.

Und genau das mögen wir an den Tie­ren so. Sie machen nicht ein­fach mit, weil wir Men­schen mei­nen, dass jetzt Pro­gramm ist. Sie zei­gen ziem­lich ehr­lich, was gera­de passt. Ein biss­chen kann man sich davon abschau­en.

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