Es gibt Tage, da pas­siert auf dem Hof schein­bar nicht viel. Die Tie­re ste­hen auf der Wei­de, ein paar Gras­hal­me bewe­gen sich im Wind, irgend­wo summt ein Alpa­ka lei­se vor sich hin, und alles wirkt ein biss­chen lang­sa­mer.

Sol­che Tage mögen wir sehr. Nicht, weil nichts zu tun wäre. Auf einem Hof gibt es immer etwas zu tun. Aber weil die Tie­re uns dar­an erin­nern, dass nicht jeder Tag gleich laut sein muss.

Alpa­kas und Lamas haben ein gutes Gesprür für Stim­mung. Wenn es warm ist, wird nicht unnö­tig gerannt. Dann wird geschaut, gefres­sen, pau­siert und Schat­ten gesucht. Ganz ein­fa­che Din­ge eigent­lich.

Für Besu­cher ist genau das oft schön. Nicht das Spek­ta­kel. Nicht der gro­ße Auf­tritt. Son­dern die­ser Moment, in dem man merkt: Hier darf es gera­de ruhig sein.

Und manch­mal ist das schon ziem­lich viel.

Den Hof ken­nen­ler­nen

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