Wer kennt das nicht: Man selbst wäre eigent­lich bereit. Inner­lich schon drei Schrit­te wei­ter. Und dann kommt man trotz­dem nicht vom Fleck, weil vor­ne jemand beschlos­sen hat, dass heu­te lang­sam reicht.

Bei uns ist Die­go manch­mal genau die­ser Typ. Die­go hät­te Tem­po. Die­go könn­te schnel­ler. Die­go wäre bereit für „komm, wei­ter geht’s“. Nur bringt ihm das nicht immer etwas.

Denn wenn Romeo vor ihm läuft und Romeo gera­de fin­det, dass Eile wirk­lich nicht nötig ist, dann war­tet Die­go. Nicht unbe­dingt begeis­tert, aber er war­tet. Weil die Grup­pe eben nur so schnell ist wie der, der gera­de bremst.

Das ist bei Alpa­kas manch­mal lus­tig anzu­schau­en. Und ein biss­chen erkennt man sich auch selbst dar­in wie­der. Man kann inner­lich noch so sehr los­wol­len – wenn das Leben vor­ne gera­de Romeo spielt, hilft manch­mal nur atmen, schau­en und einen Moment war­ten.

Die­go macht das nicht immer frei­wil­lig ent­spannt. Aber er macht es. Und viel­leicht ist genau das die klei­ne Lek­ti­on: Schnell sein wol­len ist okay. Aber wei­ter kommt man manch­mal trotz­dem erst, wenn die Grup­pe wie­der mit­kommt.

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