Eine Paten­schaft ist bei uns kei­ne gro­ße, anony­me Sache. Es geht dar­um, eine Ver­bin­dung zu einem Tier vom Hof zu haben. Zu einem ech­ten Tier mit eige­nem Cha­rak­ter, eige­nen Eigen­hei­ten und manch­mal auch ziem­lich eige­nen Vor­stel­lun­gen.

Man­che Paten mögen beson­ders die ruhi­gen Tie­re. Ande­re ver­lie­ben sich sofort in die Fre­chen. Xavi zum Bei­spiel ist sehr wol­lig, braucht über­blick und hat sei­ne ganz eige­ne rech­te über­hol­spur. Romeo ist tie­fen­ent­spannt, sehr flau­schig und über­zeugt auf Tou­ren vor allem dadurch, dass er stän­dig frisst.

Zu einer Paten­schaft gehört ein Besuch, ein Schlüs­sel­an­hän­ger und ein per­sön­li­cher Brief vom Paten­schafts-Alpa­ka. Die­ser Brief ist nicht ein­fach Stan­dard­text, son­dern wird pas­send zum Tier geschrie­ben.

Das Schö­ne dar­an: Man bekommt nicht irgend­ein „Alpa­ka-Erleb­nis“, son­dern ein bestimm­tes Tier mit Geschich­te. Und wer ein­mal einen Cha­rak­ter wie Romeo, Samu­rai, Xavi, Sil­ver oder Cof­fee ken­nen­ge­lernt hat, weiß: Da gibt es genug zu erzäh­len.

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