Alpa­kas sind kei­ne Tie­re, die stän­dig gefal­len wol­len. Sie machen mit, aber sie ver­lie­ren sich dabei nicht kom­plett. Wenn etwas zu viel ist, zei­gen sie das. Wenn sie Abstand brau­chen, neh­men sie ihn. Wenn sie lang­sam lau­fen möch­ten, lau­fen sie lang­sam.

Für uns Men­schen ist das manch­mal gar nicht so ein­fach. Wir funk­tio­nie­ren oft wei­ter, obwohl eigent­lich längst eine Pau­se nötig wäre. Wir pas­sen uns an, beei­len uns, hal­ten mit und mer­ken erst spät, dass unser eige­nes Tem­po irgend­wo unter­wegs ver­lo­ren gegan­gen ist.

Bei den Tie­ren sieht man das kla­rer. Sil­ver braucht kla­re Füh­rung, Romeo braucht Zeit, Samu­rai braucht über­blick, Xavi will nicht ein­fach hin­ten fest­hän­gen. Jeder hat sein eige­nes Tem­po und sei­ne eige­ne Art, mit Situa­tio­nen umzu­ge­hen.

Viel­leicht ist genau das eine schö­ne Erin­ne­rung: Nicht jedes Tem­po muss deins sein. Du darfst mer­ken, wann etwas zu schnell, zu laut oder zu viel wird.

Manch­mal beginnt Ruhe nicht mit Still­stand, son­dern damit, ehr­lich zu spü­ren, was gera­de passt.

Mehr ruhi­ge Hof­mo­men­te lesen

Camillo Chat
Frag Camillo